STIWA Manufacturing: Advanced Products, Gampern
Getriebekomponenten und Konsumgüter
New Mobility | Consumer Goods
- 5 % Zeitersparnis für Qualitätsprüfer.
- Qualitätswarnungen in Echtzeit über die Smartwatch.
- Zentralisierte, einheitliche Qualitätsdaten, die manuelle Aufzeichnungen ersetzen.
AMS ZPoint-CI Control Center + HMI | AMS ZPoint-CI Andon Board
(CONTROL | MONITOR)
Am Produktionsstandort von STIWA Manufacturing in Gampern, wo hochwertige Einzelteile und Baugruppen in großen Mengen für den globalen Markt hergestellt werden, basierte die Qualitätssicherung vollständig auf Papierdokumenten und manuellen Aufzeichnungen. Da das Team in Gampern die Grenzen erkannte, entschied es sich, die Erfassung des Qualitätsstatus zu digitalisieren. Eine Entscheidung, die verändern sollte, wie Produktionsprobleme erkannt, kommuniziert und gelöst werden.
Die Kosten papierbasierter Qualitätsprüfungen erkennen
Vor der Digitalisierung waren an der Überprüfung und Dokumentation der Produktqualität in Gampern mehrere Personen beteiligt, Maschinenbediener, Schichtleiter und Qualitätssicherung im Prüflabor –, die sich alle über papierbasierte Begleitdokumente abstimmten. Thomas Griesmayr-Oberndorfer von STIWA Advanced Products beschreibt den Arbeitsalltag: „Ein fehlender Gesamtüberblick, abweichende Informationen oder zeitraubende Auswertungen in der Qualitätssicherung haben gravierende Auswirkungen auf die Produktion und verursachen unnötige Verzögerungen, Ausschuss und Mängel.“ Er erinnert sich an die konkreten Schwierigkeiten, die dies für sein Team bedeutete: „Um die jederzeitige Verfügbarkeit konsistenter Informationen zu gewährleisten, war die Kommunikation über Papierdokumente zwischen Prüfpersonal und Maschinenbedienern besonders herausfordernd und erforderte einen hohen Zeit- und Ressourcenaufwand. Auch gab es keinen zentralen Überblick darüber, wo aktuell die dringendsten Maßnahmen erforderlich waren.“
Der Weg zu digitalem Qualitätsmanagement
Angesichts dieser wiederkehrenden Ineffizienzen entschied sich der Standort Gampern, die Visualisierung des Qualitätsstatus zu digitalisieren. Der Ansatz konzentrierte sich darauf, Qualitätsdaten dort sichtbar zu machen, wo sie benötigt werden – direkt an der Maschine über ein Andon Board oder über einen Shopfloor Monitor, der auf den Smartphones der Mitarbeiter installiert ist.
Von Daten zu entscheidenden Maßnahmen: Echtzeit-Reaktionsfähigkeit
Der Wechsel zur digitalen Erfassung gab dem Team in Gampern ein klares Echtzeit-Bild des tatsächlichen Qualitätsstatus. „Heute werden alle qualitätsrelevanten Daten konsistent visualisiert. Dadurch können Produktionsleiter und Qualitätsmanager den Produktionsstatus jederzeit und von jedem Ort aus überprüfen und den Status der Qualitätskontrolle sowie weitere relevante Informationen in Echtzeit einsehen“, so Griesmayr-Oberndorfer. Qualitätstechniker, die zuvor viel Zeit mit dem Weg zwischen den Anlagen verbrachten, konnten sich nun voll und ganz auf qualitätssichernde Tätigkeiten konzentrieren. „Wir sparen dank dieser digitalen Lösung rund 5 % unserer Arbeitszeit und entlasten so unsere ohnehin schon stark beanspruchten Kollegen.“
Der Wechsel zu vernetzten, visuellen Qualitätssystems:
- Integrierte Qualitätsdaten: Alle Qualitätsdaten sind jetzt in Visualisierungen integriert, die auf lokalen Displays über Andon Boards oder auf den Smartphones der Mitarbeiter verfügbar sind.
- Echtzeit-Benachrichtigungen: Jede Änderung des Qualitätsstatus wird über Smartwatches in Echtzeit an den Maschinenbediener übermittelt, was die Reaktionsfähigkeit erheblich verbessert.
- "Just-in-Time"-Behebung: Wie Griesmayr-Oberndorfer feststellt, können Mängel nun „just in time“ behoben werden, während der bestmögliche Überblick gewahrt bleibt.